Überwintern in Spanien 2025/26
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Schlechtes Wetter kurz vor Weihnachten
Nun nähert sich langsam das Weihnachtsfest, auch hier in Südspanien, und dann dauert es nicht mehr lange und das Jahr geht zu Ende. Seit zwei Wochen haben wir nun schon eine, für diese Region in Europa, ungewöhnlich schlechte Wetterlage. Es ist sehr wechselhaft. An einigen Tagen scheint die Sonne, an anderen Tagen ist es bewölkt und die Temperaturen fallen. Das gilt für die ganze Region um Almería.

Zu allem Überfluss kommt dann auch noch starker Wind auf, welcher kurzzeitig auch zu einem Sturm ausartet, der dann wiederum für eine ordentliche Brandung am Strand sorgt. Dann kommt die Zeit der Wind- und Kitsurfer. Es ist schon toll diesen Leuten bei ihrem Sport zuzusehen. Manche beherrschen diesen Sport, andere nehmen frühzeitig ein Bad im Meer.

An diesen Tagen sieht man am Horizont die schneebedeckten Bergkuppen der Sierra Nevada. Wenn sich dann auch noch die Windrichtung so geändert hat, dass der Wind von den Bergen herunter kommt, wird es auch für die Gegend um Almeria und Südspanien allgemein unangenehm kalt. Das heißt, die Temperaturen fallen auf ca. 8 bis 10°. Ein paar Stunden später verschwinden die Schneekuppen auf der “Sierra” wieder und es wird wieder wärmer.


Aber das sind eigentlich Luxusprobleme. Im Westerwald oder in der Eifel ist es jetzt zu dieser Jahreszeit wirklich unangenehm kalt (um den Gefrierpunkt) und feucht. Es riecht dort sogar nach Schnee. Weihnachten steht vor der Türe. Mal sehen ob wir, wie die vorherigen Weihnachtsfeste, welche wir in den letzten Jahren hier im Hafen Puerto Deportivo Almerimar verbrachten, schöne warme Temperaturen haben. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Hauptsache wir sind hier in Südspanien.
Ein Feuer im Puerto Deportivo Almerimar
17. Dezember 2025. In der Regel gehen wir so gegen 8°° Uhr am Morgen mit unseren Hunden zum Strand. Der Weg führt uns an den Lokalen, welche sich in Strandnähe befinden vorbei. Als wir diese Lokale passierten, war noch Alles komplett normal. Auch als wir von unserem Spaziergang zurück kamen. Doch so gegen 11°° Uhr gab es plötzlich einen Feueralarm. Die Feuerwehr rückte unter Einsatz der “Sirenen” mit mehreren Fahrzeugen an. Der Teil des Hafens, dort wo sich die Lokale am Strand befinden, wurde bis 13°° Uhr komplett gesperrt.
Vollkommen abgebrannt

Als wir am Abend die letzte Runde mit unseren Hunden zum Strand unternahmen, mussten wir wie immer an der Esencia Beach Club Bar vorbei. Es war diese Bar, die komplett abgebrannt war. Ein angrenzendes Gebäude wurde dabei auch erheblich beschädigt. Das Fitnessstudio im angrenzenden Gebäude musste bei dem Einsatz komplett evakuiert werden. Auch dieses Gebäude trug bei dem Brand Schäden davon.
Rückblick
Nun sind wir schon ca. zwei Monaten hier im Hafen von El Ejido. Wir haben nun noch ca. einen Monat vor uns bevor unser Mietverhältnis abgelaufen ist. Obwohl wir hier im Hafen fast Alles haben was wir benötigen, freuen wir uns schon darauf, endlich weiter fahren zu können. Wie schon einmal erwähnt, ist es nicht unbedingt unser “Ding” so lange Zeit (Drei Monate) an einem Ort zu bleiben. Wohin genau dann die Reise gehen wird? Wir werden sehen.



In wärmere Gefilde sicher nicht, denn die Gegend um Almería gilt eigentlich schon als die Region mit den wärmsten Wintertemperaturen in Südspanien, ja sogar in Europa. Allerdings merken wir davon zur Zeit nicht sehr viel. In den vergangenen Jahren saßen wir zur gleichen Zeit, also kurz vor Weihnachten, in T-Shirts und kurzen Hosen an diesem Ort vor unserem Wohnmobil. Zur Zeit ist der Zustand sogar so, dass wir regelmäßig die Heizung im Wohnmobil starten müssen.
Weihnachten
24. Dezember. Wieder einmal ist soweit. Es ist heilig Abend. Auch in diesem Jahr verbringen wir, wie in einigen Jahren davor das Weihnachtsfest auf dem Wohnmobilstellplatz im Hafen von El Ejido, dem Puerto Deportivo Almerimar. In zwei Tagen, also am 26. Dezember werde ich (Roger) 70 Jahre alt. Ich werde diesen Geburtstag mit Hilde und den beiden Hunden Emmy und Maja feiern.
Quelle: © https://www.blog-rh-on-tour.deWas heißt hier feiern? Es ist eigentlich ein Tag wie jeder Andere. Ja, ich habe auch einen Wunsch zu diesem runden Geburtstag. Ich hoffe, dass Hilde und ich noch einige schöne Reisen zusammen unternehmen können. Und vor allen Dingen, dass wir gesund bleiben. Eigentlich stehen die Chancen gut. Wir haben eine ganz gute Kondition. Das ist der Lohn dafür, das wir uns gesund ernährt haben, das Rauchen aufgaben, dass wir mit den Hunden jeden Tag zwischen 8 bis 15 km spazieren gehen. Wir lassen immer öfter, solange das Wetter es zulässt, das Auto stehen und fahren lieber mit den E-Bike’s.
Das Wetter
Das Wetter schlägt zur Zeit wilde Kapriolen. An manchen Tagen sehen wir, wenn wir morgens mit den Hunden an den Strand gehen, dass es auf den Bergen der Sierra Nevada geschneit hat. Einige Stunden später ist davon kaum noch etwas zusehen. Aber wenn der Wind aus dieser Richtung kommt, dort wo sich die schneebedeckten Gipfel der “Sierra” befinden, wird es zeitweise unangenehm kalt. Dann ist es angebracht, bei unserem morgendlichen Spaziergang mit den Hunden am Strand, warme Jacken anzuziehen. Einige Stunden ist später ist von dem Schnee auf den Bergen nichts mehr zu sehen und die Temperaturen steigen wieder.

Eine gewaltige Hagelschauer
28. Dezember. Der Tag begann wie jeder andere Tag. Nachdem wir mit den Hunden am Strand waren planten wir noch einige Dinge im Ort zu erledigen. Dann von einem Moment auf den Anderen zog sich der Himmel zu und es fing an zu regnen. Zu allem Überfluss kam auch noch starker Wind auf. Aus den anfänglichen harmlosen Regentropfen wurden dicke Hagelkörner, die mit ohrenbetäubenden Krachen auf das Dach des Wohnmobils prasselten.




Dabei hatten wir Sorge, dass sie die Kuppe des Hecki’s durchschlagen könnten. Das Hecki hielt aber stand. Es dauerte nicht lange und der Spuk war Gottseidank vorbei. Alles am Wohnmobil war heil geblieben. Nirgendwo war Wasser eingedrungen. Doch als wir aus dem Fenster schauten, was sahen wir? Der Strand war teilweise verschwunden und das Meer reichte nun bis zur Hafenmauer. Das heißt ungefähr drei Meter von unserem Wohnmobil entfernt.
Schnee in Almerimar
Auch das gibt es scheinbar. Alex, eine deutsche Frau, die mit ihrem Mann Udo (kommen Beide wie ich, Roger, aus der Region Aachen) die Wäscherei im Hafen betreibt, zeigte uns Bilder aus dem Jahr 2005. In der Tat hatte es auch in Almerimar mal geschneit. Der Schnee blieb auch liegen. Nach einer Stunde war allerdings, da der Schnee komplett weggetaut war, nichts mehr davon zu sehen. Das ist nun 20 Jahre her. Und das zu dem Thema “Klimawandel”.
Die Tage vergingen wie im Flug
Langsam geht das Jahr 2025 zu Ende. Bald ist Silvester. Es war ein Jahr mit vielen Veränderungen. Ein Jahr, indem wir nicht mehr in unserem Haus leben, sondern in unserem Wohnmobil. Wir haben das so gewollt und das ist auch gut so. Allerdings ob dieser Zustand eine endgültige Lösung bleibt, wird sich noch in der Zukunft herausstellen. Im Augenblick möchten wir an diesem Zustand nichts ändern. Wir haben zur Zeit noch einige Pläne. Aber es wird sich noch herausstellen ob Diese am Ende umsetzbar sind.
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Fotografien
- Es ist Weihnachten: © https://www.blog-rh-on-tour.de