Le Treport in der Normandie.


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    Le Tréport. Unser nächste Ziel


    11.Mai 2015. Der Sturm hatte sich gelegt. Es wurde Zeit weiter zu fahren. So packten wir unsere Sachen zusammen, bezahlten und machten uns auf den Weg nach Le Tréport. Bei dieser Stadt handelt es sich um eine kleine idyllische Stadt am Ärmelkanal in der Haute-Normandie.


    Hoch über dem Ort Le Treport
    Hoch über dem Ort Le Treport


    Le Treport ist ein Städtchen am Ärmelkanal, eingezwängt zwischen zwei Steilküsten im Département Seine-Maritime in Normandie
    Le Treport ist ein Städtchen am Ärmelkanal, eingezwängt zwischen zwei Steilküsten im Département Seine-Maritime in Normandie


    Die Stadt Le Tréport


    Le Treport gehört zum Département Seine-Maritime. Der Ort befindet sich in einer Bucht. An den seitlichen Ufern ragen bis zu 110m hohe Kreidefelsen empor. Mitten hindurch fließt der FlussBresbe. Mit anderen Worten. Ein wunderschönes Städtchen.


    Die Stadt hat ca. 5100 Einwohner. Der kleine grüne Leuchtturm wurde 1844 erbaut und die Kirche Saint-Jacques hat ihre Ursprünge im 14. Jahrhundert.


    Hier mündet die Bresbe in den Ärmelkanal
    Hier mündet die Bresbe in den Ärmelkanal. Wir kennen diesen Fluss aus der Region Auvergne-Rhône-Alpes im Département Allier. Speziell Jaligny-sur-Besbre. Dort befindet sich einer unser Lieblingsstellplätze. Direkt an diesem noch kleinen Fluss.

    Jaligny-sur-Besbre, Kühe
    Jaligny-sur-Besbre, Kühe


    Der Wohnmobilstellplatz in Le Tréport


    In unserem Stellplatzführer fanden wir einen Platz unten am Rand des Städtchens. Also fuhren wir dort hin und fanden tatsächlich, obwohl sehr viele Wohnmobile dort standen, noch einen freien Platz. Aber es war schon recht eng dort.


    Die Begeisterung hielt sich sehr stark in Grenzen


    Die Lage des Platzes ist nicht unbedingt die erste Wahl. Der Platz befindet sich mitten in einem Industriegebiet, was uns zuerst einmal nicht weiter störte. Zum Abschluss des Tages machten wir uns mit den Hunden Richtung Stadt auf. Was wir dort sahen gefiel uns sehr gut. Und so beschlossen wir noch eine Nacht zu bleiben und am nächsten Tag ohne Hunde uns den Ort Le Tréport anzusehen.


    Der Wohnmobilstellplatz im Industriegebiet
    Der Wohnmobilstellplatz im Industriegebiet. Ab Morgens um 5°° Uhr wird’s hier sehr laut.


    Nachdem wir uns auf dem Wohnmobilstellplatz eingerichtet hatten, nahmen wir die Hunde und machten erst einmal einen ausgiebige Wanderung in die nähere Umgebung des Wohnmobilstellplatzes.


    12.Mai 2015. Die Nacht war überraschender Weise sehr ruhig. Jedoch gegen 5 Uhr am Morgen war es vorbei mit der Ruhe und das Leben erwachte im Industriegebiet. In der Nähe befindet sich wohl eine große Anlage, die einen unüberhörbaren Lärm verursachte. Es hörte sich an wie ein riesiges Hammerwerk. An Schlaf war wohl nicht mehr zu denken. Wir beschlossen aufzustehen. Damit endete die Nacht. Wirklich ausgeschlafen hatten wir nicht.


    Le Treport. Häuser am Hafen von Le Treport
    Häuser am Hafen

    Der kleine grüne Leuchtturm am Hafen von Le Trport
    Der kleine grüne Leuchtturm am Hafen von Le Treport


    Der Ausflug in die Stadt und eine tolle Entdeckung


    Während Hilde sich um unser Frühstück kümmerte, machte ich mit den Hunden einen ausgiebigen Spaziergang in Richtung Stadt. Nach dem Frühstück ging es dann endlich richtig los und wir starteten unsere Entdeckungstour durch Le Treport. Vom Stellplatz aus waren wir schnell in der Innenstadt des kleinen Städtchens. Wir machten einen Bummel durch die Geschäfte und begaben uns anschließend zum Schrägaufzug. Dieser Aufzug brachte uns hinauf auf die Klippen von Le Treport. Wir waren gespannt, was uns dort Oben erwartet.


    Der erste Schrägaufzug wurde 2006 der zweite 2008 in Betrieb genommen
    Der erste Schrägaufzug wurde 2006 der zweite 2008 in Betrieb genommen

    Église Saint-Jacques ist die Katholische Kirche von Le Treport
    Église Saint-Jacques ist die Katholische Kirche von Le Tréport

    Der Wohnmobilstellplatz auf den Klippen von Le Tréport


    Wir machten eine kleine Wanderung entlang der Klippen. Es bot sich uns ein atemberaubender Ausblick auf den Atlantik und auf die Stadt Le Tréport. Aber was sahen wir noch? Wohnmobile. Viele Wohnmobile die dort auf einem Parkplatz standen. Das schauten wir uns genauer an und stellten fest, das es sich dort tatsächlich um einen öffentlichen Wohnmobilstellplatz handelt.


    Wohnmobilstellplatz Aire de Services Camping-cars du Funiculaire in Le Tréport

    Wohnmobilstellplatz Aire de Services Camping-cars du Funiculaire in Le Tréport

    Mehr zu: Wohnmobilstellplatz-Aire-de-Services-Camping-cars-du-Funiculairr-Le-Treport



    Die Hafenschleuse von Le Treport
    Aussicht auf die Hafenschleuse von den Klippen


    Dort wollten wir angesichts der letzten schlaflosen Nacht auch stehen. Also eilten wir zurück, hinunter in die Stadt und holten unser Wohnmobil. Nach einer kleinen Odysee durch die Stadt erreichten wir dann endlich die Strasse, welche an dem Wohnmobilstellplatz vorbei führt. Und wir fanden auch auf Anhieb einen freien Stellplatz. Hier wollten wir auf jedem Fall mindestens noch eine Nacht bleiben. Nun war alles perfect.


    Blick über die Küste von Le Treport
    Blick über die Küste von Le Tréport


    Mit den Hunden unternahmen wir noch eine lange Wanderungen entlang der Klippen. Sehr zufrieden gingen wir am Abend früh schlafen. Im Gegensatz zu der letzten Nacht konnten wir lange schlafen ohne am Morgen von Maschinenlärm geweckt zu werden. Am Vormittag setzten wir unsere Reise weiter fort. Das nächste Ziel, dass wir uns ausgesucht hatten, war das kleine Städtchen Etretat. Wir freuten uns schon darauf, diesen Ort wieder zu sehen. da wir schon einmal 2013 dort gewesen waren. Leider hatten wir damals so schlechtes Wetter, dass wir den Ausflug in die Stadt abbrechen mussten.


    Roger’s Erinnerung an den Sommer 1979


    Ich, der männliche Part von RH on Tour, war zum ersten Mal im Sommer 1979 mit meinem besten Kumpel Walter Maassen aus Monschau in der Eifel dort gewesen. Diese Reise stand damals unter keinem guten Stern und war eigentlich gedacht um meinen Kopf frei zu bekommen. Mein Vater erhielt zwei Wochen vorher die Diagnose Lungenkrebs im Endstadium und zuletzt erkrankte ich auf dieser Reise, sodass mein Kumpel Nachts den Notarzt rufen musste. Das war das Ende dieser Reise. Ich wusste damals aber schon, dass ich diesen Ort irgendwann wiedersehen werde. Und nun endlich war “Irgendwann“.



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