06. Februar 2026. Nun befanden wir uns schon seit dem 30. Januar auf dem WohnmobilstellplatzAREA340 in Creixell, einem von Roda de Bera. Als wir dort an diesem Tag ankamen, schien die Sonne und es war angenehm warm. Solch ein Wetter hätten wir uns in der südlichen Region von Andalusien in dem letzten Monaten gewünscht. Endlich bestand mal wieder die Möglichkeit um ausgiebige Wanderungen mit den Hunden zu unternehmen. Übrigens, der Name AREA340 gibt einen kleinen Hinweis darauf in welcher Nähe sich dieser Wohnmobilstellplatz befindet. Den Namen hat er von der Nationalstraße N-340 deren Verlauf sich oberhalb des Wohnmobilstellplatzes befindet.
Das Castell de Roda de Berà befindet sich auf dem Wanderweg von Creixell nach Roda de Bara. Das ursprüngliche Gebäude entstand zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert und war eigentlich einmal ein Bauernhaus. Im 20. Jahrhundert wurde es zu einem reinen Wohngebäude umgebaut. Das 33.000 Quadratmeter große Castell befindet sich seit den 1960er Jahren im Besitz des spanischen Staats. Es wird von der staatlichen Zentrallbank subventioniert und dient unter Anderem den Mitarbeitern der Bank als Ferienlager. Beeindruckend ist dabei diese exponierte Lage mit Blick auf das Meer.Hilde und Emmy am Plaza de la Ermita in Roda de Barà. Leider sind, wie überall in Spanien, Kirchen und Kapellen nicht für das Publikum zugänglich.Der Wanderweg Carrer Tirvia führt an der Küste vorbei von dem Ort Creixell zum Sporthafen von Roda de Bara.Eine Wanderung mit den Hunden über den den Fußweg Carrier Tirvia. Ein Blick auf den Ort PuertoDeportivo de Roda de Barà.
Der Wohnmobilstellplatz “AREA340”
Auf dem oberen Wohnmobilstellplatz AREA340, also dem ehemals alten Platz fanden wir sehr schnell einen Stellplatz in der Nähe der VEB-Station. Als wir im Herbst 2019 zum ersten Mal auf diesem Platz waren gab es nur einen Wohnmobilstellplatz mit dem Namen AREA340. Ca. 100m unterhalb von diesem Platz befand sich damals noch ein Campingplatz. Ein paar Jahre später hatte der junge Mann, also der Besitzer von AREA340, diesen Campingplatz mit dem Wohngebäude übernommen. Dort befindet sich nun auch die Rezeption für beide Plätze.
Hilde, Maja und Emmy vor dem Wohnmobil auf dem Wohnmobilstellplatz in Creixell. Die Sonne scheint. Wir haben schönes Wetter und den Hunden geht es auch gut. Besser kann es nicht sein. Nicht an Morgen denken und den einfach Augenblick genießen.Sanitärhaus (Dusche + Toilette) auf dem Wohnmobilstellplatz AREA340Nun hatten wir den Stellplatz Nr. 3 auf dem Wohnmobilstellplatz AREA340. Eigentlich besteht dieser Wohnmobilstellplatz heute aus zwei von einander unabhängigen Plätzen.Das ist die ehemalige Rezeption und war auch gleichzeitig einmal das Wohnhaus des Besitzers des Wohnmobilstellplatzes “AREA340”. Heute wird dieses Häuschen nur noch als Wohnmöglichkeit für Mitarbeiter des Platzes genutzt.
Bauarbeiten an der Bahntrasse
Unterhalb des ehemaligen Campingplatzes verläuft die Eisenbahntrasse von Barcelona nach Tarragona. Diese Trasse war wegen Bauarbeiten bzw. Erweiterung des Tunnels in Roda de Berà bei unseren letzten Besuchen komplett gesperrt, bzw. stillgelegt worden. So auch als wir im September 2025 auf dem Wohnmobilstellplatz AREA340 waren. Bei dieser Gelegenheit hatte der Betreiber der Bahntrasse, so konnten wir es auch im letzten Jahr schon sehen, aufwendige Arbeiten an den Gleisen vorgenommen. Das Ergebnis ist nun, dass man es hier auf dem Wohnmobilstellplatz kaum noch mitbekommt, wenn ein Zug unten am Strand vorbei fährt.
Einkaufsmöglichkeiten
Es gibt verschiedene Ankaufsmöglichkeiten in der Nähe. Vorausgesetzt man ist mobil. Einen Lidl und Mercadona findet man auf der anderen Seite der N-340. Mit einem E-Bike benötigt man von dem Wohnmobilstellplatz AREA340 ca. 10 bis 15 Min um diese Geschäfte zu erreichen. Um zum ALDI zu gelangen muss man schon eine längere Strecke fahren. Mit einem KFZ ist es möglich die N-340 in östlicher Richtung zu nehmen und ist in ca. 10 Minuten dort. Mit dem Fahrrad ist es schon etwas schwieriger. Zuerst einmal von Creixell am Strand entlang und dann hinter dem Hafen von Roda de Bera abbiegen in Richtung N-340. Dort diese Straße (Fußgängerbrücke) überqueren und schon hat man den ALDI in Creixell im Blickfeld.
Der Lidl in Creixell. Wie auch in anderen Ländern und Städten finden man überall einen Lidl.Auch in Spanien ist die Supermarktkette ALDI in vielen Orten zu finden. So auch in El Ejido oder in Tarragona. Das Angebot ähnelt bis auf einige Ausnahmen dem, welches wir auch aus Deutschland kennen.Mercadona S.A. ist die größte Supermarktkette in Spanien. Ihr Hauptsitz befindet sich in Valencia.
Diese Superkette betreibt in vielen Orten Spaniens Filialen (1636), aber auch als zweites Standbein, den Vertrieb über das Internet. Zu den Produkten, die diese Supermarktkette vertreiben, gehören Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs. Der Marktanteil der Supermarktkette in Spanien beträgt ca 22%.
Der Ort Creixell
Der historische Ort Creixell befindet sich vom Wohnmobilstellplatz aus gesehen auf der anderen Seite der Nationalstraße N-340. Es ist der gleiche Weg den man benutzt um zum Lidl oder Mercadona zu gelangen. An den Supermärkten vorbei, den Berg hinauf erreicht man den historischen Bereich der Stadt. Naja, was heißt hier historischer Bereich? Mit viel Fantasie kann man sich das schon vorstellen. Die Kathedrale ist wie es bei allen sakralen Gebäuden in Spanien üblich ist, für das Publikum nicht zugänglich. Aber dieses Thema hatten wir schon einmal in einem anderen Betrag berichtet. Als Stichwort: Die Desamortisation.
Die Kirche Sant Jaume in Creixell ist eine in Spanien sehr berühmte Kirche. Sie steht unter Denkmalschutz der Bé Cultural d’Interès. Die Turmspitze dieser Kirche ist schon von den weitem zu sehen. Sie befindet sich im Ortskern von Creixell dem Casc Antic. Das Festmachen an eine bestimmte Epoche ist recht schwierig. Gotische Elemente lassen erahnen in welcher Epoche sie ihren Ursprung hat. Leider ist sie, wie es auch in Spanien häufig der Fall bei anderen sakralen Gebäuden ist, nicht für Besucher zugänglich und damit wurde es nicht möglich uns diese Kirche von Innen anzusehen. Allerdings, wenn sie von Innen so ist, wie sie von Außen erscheint, glauben wir, dass wir auch nichts verpasst haben.Das Portal der Kirche Sant Jaume in Creixell (Tarragona). Leider ist dieses Portal, wie es in Spanien allgemein üblich ist, außerhalb der sakralen Zeiten für Besucher verschlossen.Dieses Überbleibsel der ehemaligen Burg in Creixell (Tarragona) “Castell de Creixel wurde, so nimmt man an, um das Jahr 1190 gebaut. Der Anlass wird wohl gewesen sein, dass der Bischof von Barcelona dieser Stadt eine Carta, also eine Beurkundung als eigenständige Stadt, verlieh. Von 1277 bis 1572 war diese Festung Eigentum des Klosters Caserres des Jesuitenordens (Osona – Barcelona). 1767 wurden die Jesuiten aus diesem Kloster vertrieben.Diese Stadt befindet sich auf einer Anhöhe oberhalb der Nationalstraße N340. Aus der Ferne ist dort der Kirchturm der Kirche Sant Jaume zu sehen. Diese Kirche befindet sich in dem historischen Teil der Stadt Creixell.Die Hauptkirche in Creixell ist die Parròquia de Sant Jaume Apòstol (Sankt Jakobus) Kirche. Dieser Glockenturm wurde im 20. Jahrhundert von Josep Maria Jujol, einem Schüler des legendären ArchitektenGaudi, (neue Kathedrale, Gaudi, in Barcelona) neu gestaltet, bzw. restauriert.Mit den Fahrrädern erkundeten wir den historischen Ort. Diese Rundfahrt war schnell beendet. Schade. Creixell ist zwar ein historisch alter Ort, aber er wurde nie richtig als ein historischer Ort gepflegt und hergerichtet.
Das Meer
Auf der anderen Seite, von dem Ort Creixell, also auf der anderen Seite der Nationalstraße N-340, beginnt ein bebautes “Viertel” in dem sich auch der Wohnmobilstellplatz AREA340 befindet. Das Besondere an diesem Bereich der Stadt ist wohl die Nähe zum Strand. Von der Beschaffenheit und dem Aussehen der Gebäude ist diese exponierte Wohngegend in dieser Form teilweise erst in den letzten 40 Jahren entstanden. Fast jedes Jahr entsteht dort ein neuer Wohnkomplex. Viele dieser Wohnungen sind nicht permanent bewohnt. Zumindest jetzt im Winter nicht. Im Frühjahr und Sommer wird sich das sicher ändern. Vor den 1960er Jahren zählte die Landwirtschaft zu der Haupteinnahmequelle des Ortes. Heute ist es unübersehbar der Tourismus.
Am Strand in der Nähe des Hafen “Port de Roda de Bera”. An diesem Tag gab es wieder einmal eine Sturmmeldung. Der Wind trieb die hohen Wellen an den Strand vor dem Hafen von Roda de Bera.Der Strand am Abend in Creixell in der Nähe von Roda de Bera.Ein wunderschöner Spaziergang am Strand von Roda de Bera. Auch dort waren wir vollkommen alleine. Entspannung pur.Auch das gibt es hier in Creixell öfters. Starker Wind, der eine starke Brandung erzeugt. Das ideale Wetter für Kitsurfer und Wellenreiter. Aber kein gutes Wetter für uns bzw. für unsere Hunde.Die Strandpromenade. Diese wunderschöne Promenade beginnt in der Nähe des Parkplatztes (beliebter Freisteher Platz) und endet dort, wo sich die Kapelle befindet. Von dort aus geht sie übergangslos als Fußweg zum Hafen von Roda de Bera über. Dieser letzte Teil führt direkt an der Küste entlang mit einem umwerfenden Ausblick auf den Strand, den Hafen, die Promenade und das Mittelmeer.Der Platja Llarga in Roda de Bera. Dort beginnt der Fußweg von Creixell nach Roda de Bera. Er endet kurz vor dem Hafen der Stadt. Roda de Bera – Plaza de La Ermita. Dort unten befindet sich die Promenade von Creixell. Der Puerto Deportivo de Roda de Barà, Also der Yachthafen der Stadt. Roda de Bara.“Puerto Deportivo Roda de Bará” ist die Marina in Roda de Bera. Dieser Hafen verfügt über 640 Liegeplätze.
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Roger und Hildegard Claßem (RH on Tour)