Das Ende einer schönen Reise


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    Auf Wiedersehen  Creixell


    21. Februar 2026. An den letzten Tagen befanden sich nur wenige Wohnmobile auf diesem Wohnmobilstellplatz. Aber das änderte sich nun an diesem Samstag. Viele Spanier nutzten das gute und warme Wetter um ein Wochenende am Meer zu verbringen. Für uns hieß es aber langsam von diesem Platz und dem Ort Creixell Abschied zu nehmen. Morgen ist der letzte Tag und dann werden wir unserer Reise weiter in Richtung der französischen Grenze fortsetzen. Unser Tagesziel wird mal wieder der Wohnmobilstellplatz in Narbonne Plage sein. Wir freuen uns schon darauf. 


    Werden wir zurück kommen


    Eine Frage beschäftigt uns. Ob wir Spanien in Zukunft noch einmal besuchen werden? Im Augenblick denken wir, dass das eher nicht mehr der Fall sein wird. Zumindest was die Gegend um Almería betrifft. Aber das hatten wir uns eigentlich schon einmal, nach unserer voletzten Reise zum “Überwintern in Südspanien”, vorgenommen. Obwohl, es bestimmt einmal interessant wäre, statt die Hotspots an der Südküste von Spanien zu besuchen, sich eher einmal das Landesinnere anzusehen. Aber das sollte man lieber nicht im Winter machen. 


    Auf Wiedersehen Spanien


    22. Februar 2026. Nun war es soweit. Unser letzter Tag in Spanien. Am Vormittag machten wir uns auf den Weg und verließen Spanien. Unser Ziel war mal wieder der Wohnmobilstellplatz in Narbonne Plage in Südfrankreich. Ob wir in Zukunft Spanien noch einmal besuchen werden. Wir wissen es nicht genau. Aber eher nicht. Zu viele negative Eindrücke nehmen wir mit. Eine der negativen Eindrücke ist, wie respektlos viele Spanier mit ihrer Umwelt umgehen. Überall liegt Müll herum.

    Im Straßengraben und sogar in ausgewiesenen Naturschutzgebieten. Es sind nicht nur die sorglos weggeworfenen PE-Flaschen, die Plastiktüten oder der Kleinmüll, sondern auch großen Haufen, die wohl mit einem PKW angeliefert wurden. Die Politik in Spanien will der EU Vorschriften machen und schafft es noch nicht einmal die eigene Bevölkerung für diese Ziele der “Europäischen Gemeinschaft” zu sensibilisieren oder gar zu mobilisieren. Schade. 

    Dabei dürfen wir allerdings nicht übersehen, dass auch viele uneinsichtige Touristen und natürlich auch Wohnmobilisten eine Teil zu diesen Zuständen beitragen. 


    Probleme mit dem “NAVI”


    Es wird Zeit für ein neues Navi. Wir benutzen ein schon in die Jahre gekommenes Navi der Marke TomTom Go. Also für LKWs. Es war immer zuverlässig. Leider verfügt es nicht mehr über die Funktion eines Updates, weswegen es hier und da vorkommen kann, dass es einfach seinen zuverlässigen Dienst verweigert. Wir haben noch ein zweites Navi. Dieses ist aber nicht speziell für solche Fahrzeuge wie ein Wohnmobil mit über 3.5t ausgelegt. Bei dem TomTom Go können wie die technischen Daten des Fahrzeugs eintragen. 

    Zulässiges Gesamtgewicht:

    Länge, Breite, Höhe:

    Art des Fahrzeuges:

    Mautfreie Straßen:

    Aber in letzter Zeit hat es Probleme einen passenden Satelliten zu finden. Wie schon erwähnt ist ein Update nicht mehr möglich. 

    Das zweite Navi ist ein ganz normales PKW Navi. Damit fing aber unser Problem an. Nachdem das LKW Navi den Satelliten nicht mehr fand übernahm das andere Navi diese Aufgabe. Allerdings unter Missachtung des kleinen, aber ausschlaggebenden Unterschied zwischen einem PKW und einem Transporter mit drei Achsen und fast fünf Tonnen zulässigen Gesamtgewicht. 


    Ein paar Tage in Narbonne Plage


    23. Februar 2025. Wir wissen nicht mehr wie oft wir nun schon in Narbonne Plage waren. Ja, wir waren schon mit unserem alten Rimor dort gewesen. Damals gab es noch den Wohnmobilstellplatz, dort wo sich heute der Parkplatz zu dem Badestrand und dem “Vergnügungspark” befindet. Dieser Wohnmobilstellplatz war sehr gemütlich. Der neue Platz ist zwar größer, aber es fehlt ihm das gewisse “Etwas” um sich dort wirklich wohl zu fühlen. In diesem Jahr, auf der Rückreise aus Spanien, war es besonders schlimm.


    Kein Weg führt zum Strand


    Hatten wir bei unseren letzten Besuchen einen Platz in der Ecke, direkt an der Düne gefunden, so hatten wir auf unserer Rückreise da kein Glück. Nun standen wir mitten drin. Auch war es wegen des Sturms, einige Tage vorher, nicht möglich über den Weg zum Strand zu gelangen. Denn dieser Weg und das umliegende Gelände stand komplett unter Wasser.


    Die Zeiten ändern sich


    Leider mussten wir auch das auf einem unserer Lieblingsstellplätzen feststellen. Die Flut an neuen Wohnmobilen und damit auch der Gäste, bringt eine neue Form des Umgangs Untereinander mit sich. Ungeschriebene Regeln wie es sie bis jetzt gab, existieren bei einigen der Neulinge einfach nicht mehr. Das fängt bei dem obligatorischen “Grüßen” an und hört dort noch lange nicht auf. Da wäre noch das Problem mit der Leinenpflicht für Hunde auf Wohnmobilstellplätzen oder das Problem mit Allem was die Wahrung der Privatsphäre betrifft.


    Maja und ihr Problem mit den Ohren


    Aber es gab noch ein größeres Problem. Unser Hund Maja hat eine angeborene Allergie. In ihren Ohren sammeln und entwickeln sich übermäßig viele Milben. Normalerweise sind Hunde und Menschen recht immun dagegen. Der “Ohrenschmalz” verhindert in der Regel die Vermehrung dieser Parasiten. Aber nicht bei unserer Maja. Aus diesem Grund benötigt unser Hund jeden Monat eine spezielle Spritze was die Abwehr gegen diese Parasiten stärkt. Da wir natürlich nicht selber auf unseren Reisen spritzen können, hatten wir auf unseren letzten Reisen nach Spanien diese Spritzen bei der Maja von einer einheimischen spanischen Tierärztin verabreichen lassen. Sie verlangte allerdings für eine einzige Spritze mehr als das doppelte als unsere Tierärztin in Deutschland


    Tabletten statt Spritzen


    Aus diesem Grund wollten wir eine neues Antiallergika auf dieser Reise in Tablettenform testen. Das funktionierte auch ausgezeichnet. Allerdings kamen wir mit den auf Vorrat gekauften Tabletten nicht hin und wir gaben ihr nur noch eine halbe pro Tag. Das funktionierte eine Zeitlang  ebenfalls sehr gut. Allerdings als das Winterwetter vorüber war und es wieder wärmer wurde ging es langsam wieder los. Die Milben erwachten. Wir beschlossen uns auf den Weg zurück nach Deutschland zu begeben.


    Von Narbonne Plage nach La Canourgue


    26. Februar 2026. Natürlich ist es praktisch nicht möglich ohne eine Übernachtung bis in den Westerwald durchzufahren. An diesem Tag fuhren wir bis die Dämmerung einsetzte. Es wurde Zeit uns einen geeigneten Platz zum Übernachten zu suchen. Unsere Wahl fiel auf einen Wohnmobilstellplatz in dem Ort La Canourgue. Er gehört dem System der “Camping-Car Park”. Um diese Plätze nutzen zu können, muss man Mitglied dieser Plattform werden.

    Diese Mitgliedschaft buchten wir an dem Automaten auf diesem Platz. Dafür wurde ein einmaliger Beitrag von 5 Euro von unserer VISA-Karte abgebucht. Dann öffnete sich die Schranke. Der Übernachtungspreis wird beim Verlassen des Platzes von der sogenannten “Pass’Étapes” Karte, welche vorher mit einem Betrag X geladen wurde, abgebucht. Sollte keine Deckung vorliegen, so besteht die Möglichkeit über diesen Automaten einen Betrag, den man selber festlegen kann, als Guthaben auf die “Pass’Étapes” buchen.


    Wieder einmal in Autun


    27. Februar 2026. Es ist nun schon über fünf Jahre her, dass wir den Ort Autun entdeckten. Wir nutzen den großen Parkplatz an dem See Plan d’Eau du Vallon unterhalb des Militärfriedhofs regelmäßig als Übernachtungsmöglichkeit. Dabei handelte es sich eigentlich nicht um einen Wohnmobilstellplatz als eher um einen großen Parkplatz ohne VEB. Aber in der Zeit zwischen September 2025 und Januar 2026 wurde dieser Parkplatz zu einem offiziellen Wohnmobilstellplatz umgebaut.

    Auf der Rückreise von Almerimar nach Deutschland machten wir erneut einen Zwischenstopp in diesem sehr schönen Städtchen. Wir stellten fest, das der neue Wohnmobilstellplatz fertiggestellt war. Auch hier kam beim Einfahren auf diesen Wohnmobilstellplatz die “Pass’Étapes” Karte zum Einsatz. Der Grund? Auch dieser Platz gehört zum System “Camping-Car Park”. Beim einfahren mussten wir nur die “Pass’Étapes” Karte auf das Lesegerät an der Einfahrt auflegen und schon öffnete sich wie von Geisterhand die Schranke.


    Ein winzig kleiner Kritikpunkt an der VEB


    Der winzig kleiner Kritikpunkt ist, dass man zum Ver-und Entsorgen den Platz verlassen muss, da sich diese Station außerhalb des Platzes befindet. Hier ist es nur möglich den Service zu nutzen gegen Vorlage der “Pass’Étapes” Karte. Aber das ist eigentlich kein großes Problem. Da man mit der “Pass’Étapes” Karte die Schranke problemlos bei der Ausfahrt öffnen kann und bei der Einfahrt ebenfalls. Die Voraussetzung ist natürlich, dass sie ein Guthaben aufweist.

    Aber auch für Freisteher, die nur diesen Service nutzen möchten, ist dieser Service nicht mehr kostenlos. Und ohne eine “Pass’Étapes” auch nicht mehr möglich.


    Zwei schöne Tage in Autun


    Wir verbrachten zwei sehr schöne Tage in Autun. Da sich dieser Wohnmobilstellplatz am Stadtrand, direkt an dem See Plan d’Eau du Vallon, befindet und der Platz nur mäßig besucht war, gestaltete sich der Aufenthalt dort als sehr angenehm und entspannend. Natürlich stand der obligatorische Spaziergang mit den Hunden rund um diesen See mal wieder auf dem Programm.

    Nach dem Stress in den letzten Tagen tat es uns allen sehr gut einmal an diesem schönen Ort tief durchzuatmen und uns zu entspannen. Da es mitten in der Woche war, begegneten uns auch verhältnismäßig wenige Spaziergänger. Wir genossen es. Am Wochenende sieht das sicher vollkommen anders aus. 

    Der sehr sehenswerte Militärfriedhof und die alte Stadt mit der historischen Kathedrale ist auf jeden Fall sehenswert. Jedoch, da wir schon öfters in der Vergangenheit in Autun waren, sparten wir uns auf dieser Reise den Weg hinauf in die historische Altstadt. Nach zwei Tagen zog es uns dann weiter Richtung Heimat.


    Das Ende einer langen Reise


    Wir waren nun schon über fünf Monate unterwegs. Unsere lange Reise nach Südspanien und zurück näherte sich langsam ihrem Ende. Inzwischen war es schon Anfang März als wir unseren Privaten Wohnmobilstellplatz erreichten. Wir verzichteten dieses Mal auf dieser Rückreise auf unseren obligatorischen Zwischenstopp in Trier. Die Zeiten ändern sich. Hatten wir uns früher immer, wenn wir aus Spanien zurückkamen, darauf gefreut in dieser wunderschönen Stadt einen letzten Stopp einzulegen und noch ein paar Tage dort zu verbringen, so beschlossen wir dieses Mal nonstop bis nach Buchholz im Westerwald durch zufahren. Es mag sein, dass ein Grund für diese Entscheidung unsere schlechten Erfahrungen bei unseren letzten zwei Besuchen eine entscheidende Rolle gespielt hatte. Das lag nicht an dem Wohnmobilstellplatz. Der ist nach wie vor in Ordnung.   


    Wieder im Westerwald


    2. März 2026. Am späten Abend erreichten wir endlich den Ort Buchholz im Westerwald. Und damit unseren privaten kleinen Wohnmobilstellplatz. Ja es hatte sich einiges geändert in der Zeit, die wir in Südspanien verbrachten. Der Bauernhof neben unserem Haus war komplett verschwunden. Es gab nichts was noch daran erinnert, dass er sich je einmal dort befunden hatte. Stattdessen befindet sich dort nur noch ein riesiger umzäunter Platz, der komplett “planiert” wurde. Der ursprüngliche Besitzer hatte den Hof aufgegeben und die komplette Immobilie an die Clarios Recycling GmbH verkauft. Alle Gebäude wie das Wohnhaus und die sogenannten Stallungen (naja diese Bezeichnung ist in diesem Zusammenhang stark übertrieben) sind in der  in der Zeit als wir uns in Spanien aufhielten komplett entfernt worden.


    Wie geht es weiter?


    Nun befinden wir uns seit einiger Zeit wieder auf unserem schönen privaten Wohnmobilstellplatz in Buchholz im Westerwald. Wie immer stehen einige Reparaturen und Wartungsarbeiten am Wohnmobil auf dem Plan. Aber auch das Reisen an sich möchten wir im Frühjahr und im Sommer nicht missen. Es sind einige Pläne vorhanden um den Platz besser und schöner zu gestalten. Dabei ist ein Gartenhaus im Gespräch, direkt neben unserem Wohnmobil. Aber es gibt natürlich auch den Wunsch bald wieder auf Reisen zu gehen. Dabei haben uns überlegt, sobald das Wetter es zulässt,  eine Tour innerhalb von Deutschland zu unternehmen. Ja, in der Tat ist Deutschland ein sehr schönes Land und hat Einiges an Natur und Kultur zu bieten.



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    Roger und Hilde Claßen

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