Überwintern in Spanien 2025/26
Reiseblog. Touren 2026
Fahrrad-Touren

Ein Erfolgserlebnis. Die Fahrt zur Tankstelle
20. Januar. Es war an einem Nachmittag. Wir wollten in unserem Boiler der “Truma” Wasser heiß machen. Alles Normal. Doch dann machte es “Klack” und an unserem Display blinkte eine rote Warnleuchte. Das ist das Zeichen, dass die Gasflasche leer ist. Nun musste es sich herausstellen ob der von uns angeschaffte Hundeanhänger zum Transport einer Gasflasche geeignet ist. Und siehe da, die leere Gasflasche passte dort genau hinein. Aber wie verhält sich nun dieser beladene Anhänger hinter dem Fahrrad?

Nun den Berg hinauf musste ich schon mit der höchsten Leistungsstufe fahren. Aber der Anhänger lief leicht und ruhig. Auch war es körperlich nicht sehr anspruchsvoll. Aber bis dahin waren nur 11 kg im Anhänger. Wie verhält er sich wenn sich das doppelte Gewicht in ihm befindet?
Noch ein Erfolgserlebnis. Die Rückfahrt
An der Tankstelle mit dem REPSOL-Service tauschten wir die Flasche gegen eine Volle. Nun befanden sich in unserem Hundeanhänger 23 kg. Die Steigung bis zum Kreisverkehr schafften wir relativ leicht. Dann ging es steil bergab. Gut dass das E-Bike über zwei kräftige Bremsscheiben verfügt. Auch diese Herausforderung schafften wir bzw. der Hundeanhänger und das E-Bike ohne Probleme. Eine neue Flasche und wieder einmal hatten wir ein Problem gelöst.


Sturm und Regen am Alboran Meer
21. Januar 2026. Leider hatten wir in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht, dass auch diese Region in Südspanien, in der wir uns zur Zeit aufhalten, nicht unbedingt ein Garant für schönes Wetter ist. Ganz im Gegenteil. Tagelange Stürme, Regen und sinkende Temperaturen in der Region um das Alboran Meer. Und hier im Hafen speziell eine Dauerbeschallung, wenn der Wind durch die Takelage der Segelyachten, die sich dort im Hafenbecken befinden, pfeift. Diese Heulen und Geklapper raubte uns Nachts den Schlaf. Aber was noch in den folgenden Tagen an Sturm aufkam übertraf alle Stürme, welche wir in den letzten Jahren auf unseren Reisen erlebten.


Bald verlassen wir den Hafen
Noch zwei Wochen, dann ist unsere Zeit hier abgelaufen und wir verlassen diesen Wohnmobilstellplatz. Damit beginnt unsere Rückreise nach Deutschland. Unterwegs werden wir noch einige Abstecher machen. Wir freuen uns schon darauf. Aber diese Entscheidungen, wo wir noch eine Weile bleiben möchten, werden wir dann ganz spontan treffen. Der beste Plan ist der, keinen richtigen Plan zu haben. Aber im Augenblick ist es überall in Südspanien wettermäßig nicht zum Besten bestellt.

Eine Entscheidung und was nehmen wir mit
Was auch immer kommen mag, so haben wir nach langen Überlegungen und unseren Erfahrungen in dem letzten und vor allen Dingen in diesem Jahr beschlossen in Zukunft diesen Ort hier in Spanien nicht mehr anzufahren. Uns ist hier klar geworden, dass es nicht unser Ding ist so lange an einem Ort zu bleiben. Aber ob wir das Land Spanien überhaupt noch einmal besuchen werden lassen wir dabei offen.
Pläne für unseren Aufenthalt in Deutschland
Unser Plan für den Sommer. Wir werden den Sommer, den wir zum großen Teil in Buchholz im Westerwald verbringen werden, dazu nutzen, um uns einige Orte in Deutschland anzuschauen. Hilde hat schon einige grobe Pläne für diese Touren. Das wird sicher sehr interessant werden. Denn auch Deutschland hat Einiges zu bieten.




Überwintern. Kroatien, Griechenland oder Sizilien
Natürlich möchten wir, wenn es uns möglich ist, in diesem neuen Jahr auch wieder den Winter im Süden verbringen. Eine Möglichkeit die wir nach einigen Überlegungen ins Auge gefasst haben, wäre die nächste Tour zum “Überwintern” statt nach Spanien zu reisen, lieber einmal Touren zum Überwintern nach Kroatien oder Griechenland zu unternehmen. Aber auch Sizilien wäre eine Alternative und wäre sicher sehr interessant.


Zwar ist es im Winter dort in der Regel nicht so warm wie in Südspanien, (zur Zeit ist es hier allerdings kälter als in Sizilien) dafür aber hoffentlich nicht so überlaufen. Kroatien und Italien hatten wir vor vielen Jahren schon mehrmals bereist. Wir erinnern uns sehr gerne an diese Reisen. Aber das Jahr ist noch jung. Also warten wir ab was in diesem Jahr noch alles passiert.
Und schon wieder Sturm
25. Januar. Und noch immer wütete der Sturm in Südspanien. In der Nacht war es verhältnismäßig ruhig. Aber dafür holte er am Morgen das Versäumte wieder kräftig nach und legte noch Einen oben drauf. Trotz Stützen schwankt das ganze Wohnmobil hin und her. Wie gut, dass wir am Vorabend noch Ver- und Entsorgt hatten. Laut Wettervorhersage sollte sich in den nächsten Tagen an diesem Zustand kaum etwas ändern.
Eine schlechte Prognose
26. Januar. Die Prognose? Es kann zu Sturmspitzen von bis zu 100 km/h kommen. Wir fasten den Plan diese Region so schnell wie möglich zu verlassen. Leider ging das nicht ohne Weiteres, da Hilde am Morgen des nächsten Tages noch einen wichtigen Arzttermin hatte. Aber es gab noch ein anderes Problem. Die Wettervorhersage sagte uns, dass es wohl in ganz Südspanien dieses Wetterphänomen zur Zeit gibt und es uns in anderen Regionen noch schlimmer treffen könnte. So verschoben wir dieses Vorhaben erst einmal um ein bis zwei Tage in der Hoffnung, dass sich die Lage in den Regionen langsam entspannen wird.
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