Überwintern in Spanien 2025/26
Reiseblog. Touren 2026
Fahrrad-Touren

Nun ist wieder ein Jahr vergangen
Nun ist wieder ein Jahr vergangen und es ist Zeit einen Rückblick auf das alte Jahr zu machen.

Das ist unser Haus in Buchholz im Westerwald. Dieses Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert und war einmal die Bäckerei des Dorfes. In den 1980er Jahren wurde es komplett renoviert und restauriert. Die alte Backstube existiert noch, wurde aber, aus welchen Gründen auch immer, damals zugemauert. Der seitliche Anbau war früher einmal der Kuhstall. Heute befindet sich dort die Waschküche, die Werkstatt, ein Geräteraum für das Motorrad und die Fahrräder. Und nicht zu vergessen, einen Stellplatz für unser Wohnmobil und die Garage für den PKW.
Es war natürlich eine große Umstellung, von unserem Haus in das Wohnmobil umzuziehen. Im Haus hatten wir genug Platz, wogegen im Wohnmobil der Platz recht eingeschränkt ist.

Aber das kannten wir ja schon von den Reisen in den letzten 19 Jahren. Bis dahin war es immer nur ein zeitlich beschränkter Zustand. Nun ist es aber anders.
Eine Frage der Ordnung
Unsere erste Feststellung bei der Selektion war, dass es viele Dinge gibt, die sich in unserem langen Leben angesammelt hatten.
Diese Dinge hatten wir lange nicht mehr benutzt oder uns angesehen. Sie wurden lediglich von einem Ort im Haus zu einem anderen Ort im Haus gekramt.
Einen Teil haben wir einfach weg geschmissen. Einen anderen Teil haben wir unter dem Schuppendach über der Werkstatt eingelagert. Aber auch diese Dinge werden wir uns in diesem Leben wahrscheinlich nicht wieder ansehen.
Werkzeuge
Unentbehrliche Dinge haben wir im Wohnmobil untergebracht. Zu den unentbehrlichen Dingen gehört auch Werkzeug.
Ich (Roger) hatte tagelang Werkzeuge aussortiert. Von jedem nur eins: Wasserpumpen- und Kombizange, Schraubenschlüssel, eine Ratsche und nur eine Nuss von jeder Größe, ein Akkuschrauber und so weiter.
Wie wir auf unseren Reisen feststellten, war es gut, dass wir immer ein Grundsortiment an Werkzeugen dabei haben. Denn es gibt unglaublich viele kleine und große Reparaturen an einem solchem Wohnmobil.

Kleidung
Auch das ist ein Thema. Bei Frauen mehr als bei Männern. Nun das mag vielleicht ein Vorurteil sein, aber in der Regel ist es so. Hier sollte überlegt selektiert werden. Aber auch sollte man darüber nachdenken, was mit der schmutzigen Wäsche passieren soll. Im Ausland findet man seltsamerweise häufiger Waschsalons vor als z.B. in Deutschland.
Waschmaschine, Trollie, Klimaanlage und Heizung
Auf unseren Reisen über einen so langen Zeitraum führen wir eine Waschmaschine mit. Diese Maschine ist recht klein ausgelegt und nimmt in der Heckgarage nicht sehr viel Platz in Anspruch.
Sie ist extra für den Einsatz im Wohnmobil konstruiert worden. In der Regel führen wir auch noch eine Klimaanlage mit.
Gut, dass wir sie auf dieser Reise nicht mitgenommen hatten. Das Wetter hier in der Provinz Almeria war zwar nicht schlecht, aber nicht so warm wie in den Jahren davor.
Hier war eher eine gute Heizung nützlich. Aus diesem Grund hatten wir uns, um Gas zu sparen, beim “Chinesen” einen kleinen kompakten “Elektroofen” besorgt. Wie sich noch herausstellen sollte, war das eine gute Anschaffung.
Quelle: Camping Wagner3,5 kg Waschkapazität
verschiedene Waschprogramme
Strom- und Wassersparend
Technische Daten:
Größe: 59 x 39 x 64 cm
Kapazität: 3.5 kg
Material: Kunststoff
Spannung: 220 – 240 V
Leistung: 250 W
Quelle (Camping Wagner)
Noch eine Neuanschaffung im neuen Jahr. Da wir mit dem Wohnmobil, wenn wir fest für längere Zeit auf einem Wohnmobilstellplatz, wie in diesem Fall auf dem Wohnmobilstellplatz im spanischen Sporthafen Puerto Deportivo Almerimar, stehen, so gibt es in der Regel kein Problem um mit den E-Bikes die Geschäfte z.B. in El Ejido zu besuchen um dort die benötigten die lebensnotwendigen Dinge zu besorgen. Jedoch, sollte das Gas im Wohnmobil zu Ende gehen gibt es ein Problem. Der nächste Händler für “REPSOl“ befindet sich ca. 2 km vom Hafen entfernt auf der Strecke nach El Ejido. In der Regel lösten wir dieses Problem mit einem riesigen Aufwand.
Ein Riesenaufwand
- Das Wohnmobil reisefertig machen
- Dem “Capitano” mitteilen, dass wir den Platz mit dem Wohnmobil verlassen möchten, und er uns die Schranke öffnet.
- Eine Person und die Hunde bleiben zurück um auf die zurückgelassenen Sachen aufzupassen. Dazu gehören die Fahrräder, die Kabeltrommel, Stühle, Tisch, Auffahrkeile usw.
- Mit dem Wohnmobil auf der Schnellstraße Richtung El Ejido fahren.
- Ein Ausfahrt im Kreisverkehr suchen um auf die andere Seite der Schnellstraße zu gelangen um dort wieder Richtung Hafen zu fahren. Erst auf diesem Weg ist diese Tankstelle zu erreichen.
- Rückfahrt über die Schnellstraße, einige Kreisverkehre und einem Teil des Hafens zurück zum Wohnmobilstellplatz.
- Vor der Schranke dem Capitano mitteilen, dass er dann die Schranke öffnet.
- Einparken, Auffahren und den Platz wieder einrichten
- Ein Riesenaufwand nur für eine Gasflasche
Die Lösung des Problems

1. Januar 2023. Im Internet bestellten wir uns einen “Trolly” für das Fahrrad. Dieser wurde uns von dem Lieferanten aus Deutschland, wie auch schon vorher etliche andere Dinge, an den Waschsalon von Alex und Udo geschickt. In wenigen Minuten ist er komplett zusammenklappbar und lässt sich so sehr platzsparend in der Heckgarage des Wohnmobils verstauen.
Zur Stabilisierung des Bodens besorgten wir uns beim “Chinesen” ein Holztablett. Dieses passt exakt dort hinein. Auch die Traglast von ca. 30 bis 35 kg kommt hin.
Transport einer Gasflasche
Die leere Flasche wiegt ca. 10 kg und die Füllung, das Taragewicht, ist ca. 11 kg. Damit die Flasche während der Fahrt sich nicht hin und her bewegen kann, wird der leere Raum mit Decken ausgefüllt. Fertig ist unsere Transportmöglichkeit für die Gasflasche. Nun warten wir nur noch, bis die aktuelle Flasche leer ist.
Die letzten zwei Wochen sind nun angebrochen
21. Januar 2023. Nun sind wir schon fast drei Monate hier auf dem Wohnmobilstellplatz im Hafen von Almerimar. So schön wie es hier auch ist, so sehr wünschen wir uns, den Platz zu verlassen und uns wieder auf die Reise zu begeben. Es ist eigentlich nicht unser “Ding” so lange an einem Platz zu bleiben. Zudem kommt dazu, dass der Ort und die Umgebung auch nicht viel zu bieten hat. Wir gehören nun mal nicht zu den Menschen, die sich gerne in Lokalen aufhalten oder stundenlang vor ihrem Wohnmobil in der Sonne sitzen. Wir brauchen diese Art von Gruppendynamik nicht.
Historische Sehenswürdigkeiten
Da die Umgebung um Almerimar nicht viel an historischen Orten, Gebäuden oder anderen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat und die meisten Orte erst im Wandel der rigorosen Agrarwirtschaft entstanden sind, handelt es sich auch nicht um Orte, die historisch gewachsen und interessant sind. Da haben wir in Spanien schon wesentlich schönere und interessantere Orte gesehen. Wir denken hier z.B. an unsere unsere Touren vor etlichen Jahren nach Barcelona, Cartagena oder Peniscola.
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Fotografien
- Camping-Waschmaschine: Camping Wagner